Erdwärmepumpe

Behaglichkeit, Wärme und Energie direkt aus dem Erdreich

Energie zum Heizen, Kühlen und für die Warmwasseraufbereitung findet man in gigantischen Mengen – direkt vor unserer Haustüre, einfach im Erdboden. Mit guten Erdwärmepumpen ist es möglich, diesen Schatz sehr kostengünstig und umweltfreundlich zu heben. Die obersten Schichten des Erdbodens speichern die Wärme des Sommers bis tief in den Winter, ab einer Tiefe von 1,2 bis 100 Metern hat es im Boden relativ konstant zwischen 0 und 15 Grad. Ideale Bedingungen, um Wärmepumpen hoch effizient zu betreiben: Denn je geringer der Temperaturunterschied zwischen dem Gegenstand, dem die Wärmepumpe die Wärme entzieht und der Temperatur im Gebäudeinneren, desto effizienter können Wärmepumpen grundsätzlich arbeiten.

 

Dabei geht es heute längst nicht mehr nur um sparsames Heizen im Winter: Immer stärker werden heute Wärmepumpen mit entsprechender Kühlfunktion nachgefragt. Auch hier sind Erdwärmepumpen mit sogenannter Passivkühlung die mit Abstand energieschonendste Lösung – und das bei keinen oder minimalen zusätzlichen Investitionskosten. Mit der in den Anlagen Topline 1155 & 1255 verbauten Technologie ist KNV Vorreiter bei hocheffizienten und energiesparenden Erdwärmepumpen. Realisieren lassen sich Erdwärmepumpen von KNV auf fast allen Grundstücken – je nach Beschaffenheit werden verschiedene Arten von Flächenkollektoren, Ringgrabenkollektoren und Tiefenbohrungen eingesetzt.

Die Vorteile unserer Erdwärmepumpe:

  • Höchste Energieeffizienz – permanent niedriger Stromverbrauch
  • Hohe Lebensdauer durch jahrzehntelang bewährte Qualität „Made in Schweden“
  • Von Profis geplante Komplettlösungen, optimal auf Ihr Gebäude, Ihr Grundstück und Ihre individuellen Wohnbedürfnisse zugeschnitten
  • Modernste Steuerungstechnik mit Schnittstellen zu anderen Haustechnik-Systemen – „Smart Home“
  • Serienmäßig mit Strompreisautomatik, Wärmepumpe sucht sich automatisch den günstigsten Strom des Tages
  • Einfache Fernbedienung / Fernwartung mit unserer Online-Plattform NIBE Uplink

KNV-Erdwärmepumpen lassen sich mit unterschiedlichsten Systemen kombinieren: Von Photovoltaikanlagen und Solaranlagen über Fußboden- und Wandheizsysteme sowie bestehenden Heizkörpersystemen, bis zu den KNV-Wohnraumlüftungssystemen mit Energierückgewinnung sowie mit allen Varianten der Kühlung.

4 Formen zur Nutzung

Die Energie aus dem Erdreich

Erdwärmepumpen brauchen eine Verbindung ins Erdreich, damit sie die dort vorhandene Energie nutzen können. Dafür werden entweder klassische Flächenkollektoren, effiziente Ringgrabenkollektoren oder Erdwärmesonden mit Tiefenbohrung eingesetzt. Die vierte Form der Nutzung ist ein Förderbrunnen für Grundwasser. Hier verwendet die Wärmepumpe die konstant hohen Temperaturen des im Erdboden vorhandenen Grundwassers.

 

Grundsätzlich werden bei allen Formen der Nutzung von Erdwärme Kollektorrohre verlegt, in denen sich ein umweltverträgliches Arbeitsmittel in einem geschlossenen Kreislauf bewegt. Das Arbeitsmittel transportiert die Wärme aus dem Erdreich zur Wärmepumpe. Dieses System hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Welcher Kollektor bzw. welche Form der Erdwärmenutzung zum Einsatz kommt, hängt vor allem von der Grundstücksgröße und -beschaffenheit ab. Die Experten und Partnerunternehmen von KNV schlagen auf Basis von exakten Berechnungen immer die Variante vor, die optimal zu den Gegebenheiten vor Ort passt.

Die ideale Wärmequelle für Ihr Grundstück

KNV Ringgrabenkollektor

Kostengünstig, effizient und perfekt bei kleineren Grundstücken

Wärmepumpen mit Ringgrabenkollektoren sind zu einer ernsthaften Konkurrenz für die günstigen, und überall einsetzbaren Luftwärmepumpen geworden. Erdwärmepumpen mit Ringgrabenkollektoren arbeiten wesentlich effizienter als Luftwärmepumpen, verbrauchen deutlich weniger Strom und können auch auf relativ kleinen Grundstücken eingerichtet werden. Und dabei kosten Wärmepumpen mit Ringrabenkollektoren nicht mehr als herkömmliche Luftwärmepumpen.

 

Ringgrabenkollektoren sind heute die perfekte Lösung für Häuser mit kleineren Gärten: Die Kollektoren werden dabei in einem rund zwei Meter breiten und eineinhalb Meter tiefen Graben, der meist in einem Ring rund um das Haus führt, verlegt. Je nach Hausfläche und Bodenart beträgt die Länge des Grabens bei einem neuen Einfamilienhaus zwischen 40 und 80 Metern. Das Einrichten eines Ringgrabenkollektors ist deutlich günstiger als das Einrichten von Flachkollektoren, weil mit demselben Aufwand deutlich mehr Erdreich erschlossen werden kann.

KNV Wärmepumpe mit Flachkollektor

Seit Jahrzehnten der Klassiker

Flachkollektoren werden schon seit Jahrzehnten sehr erfolgreich eingesetzt. Die Erdkollektorrohre werden dabei unterhalb der Frostgrenze, in einer Tiefe von rund 1,2 Metern, meist im Garten direkt neben dem Haus verlegt. Als Faustregel dabei gilt: Die Verlegefläche für die Kollektorrohre beträgt – je nach Bodenbeschaffenheit – das rund 1,5- bis 3-fache der zu beheizenden Wohnfläche.

 

Besonders bei Einfamilienhäusern mit hierzulande üblichen Gärten sind Flachkollektoren eine beliebte und sehr häufig verwendete Form der Wärmegewinnung. Bei richtiger Verlegung haben Flächenkollektoren keinerlei Einfluss auf die Vegetation im Garten, die ältesten Kollektorsysteme sind heute mehr als vierzig Jahre ununterbrochen im Einsatz.

KNV Wärmepumpe mit Tiefenbohrung

Die platzsparendste Lösung

Vielfach bewährt und eine beliebte Lösung bei schwierigen Platzverhältnissen sind Erdwärmesonden, die mit Hilfe einer Tiefenbohrung senkrecht verlegt werden. In den Erdwärmesonden bewegt sich das Arbeitsmittel für die Wärmepumpe in einem geschlossenen Kreislaufsystem auf und ab. Wie tief ins Erdreich gebohrt wird, hängt von der Hausgröße bzw. dem Heizbedarf ab – maximal kann bis zu einer Tiefe von 150 Metern gebohrt werden.

 

Möglich sind auch mehrere Tiefenbohrungen nebeneinander. Tiefenbohrungen werden vor allem dort angewendet, wo Flach- bzw. Ringgrabenkollektoren nicht eingesetzt werden können. Die Bohrungsarbeiten werden von Spezialfirmen durchgeführt, die meist jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet vorweisen können.

KNV Wärmepumpe mit Grundwasser

Erdwärme aus dem Brunnen

Aus Grundwasser lässt sich mit Wärmepumpen sehr kostengünstig Wärme entziehen – wenn die dafür nötigen Voraussetzungen vorhanden sind: Das Grundwasser sollte in entsprechender Qualität und Menge zur Verfügung stehen, die Temperaturen sollten nicht unter acht bis zehn Grad fallen – und natürlich muss die Grundwasserentnahme erlaubt sein. Wer bereits einen Brunnen auf seinem Grundstück besitzt oder z. B. einen Brunnen für die Gartenbewässerung plant, sollte über das Einrichten einer Grundwasser-Wärmepumpe auf jeden Fall nachdenken.

 

Bei Erdwärmepumpen die mit Grundwasser arbeiten, wird das Wasser über einen Förderbrunnen zur Wärmepumpe gepumpt, dort wird dem Grundwasser die Wärme entzogen und anschließend gelangt das Wasser über einen Sickerbrunnen wieder zurück ins Erdreich. Da die Temperaturen des Grundwassers im Winter im Vergleich mit den Außentemperaturen relativ hoch sind, arbeiten Grundwasser-Wärmepumpen in der Regel sehr effizient.

KNV Erdwärmepumpen

Wärmepumpe erleben

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KNV Energietechnik

Verantwortung für die Umwelt